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Wissenswertes vom Weinbiet

 „Pfälzerwald“

das „grüne Herz der Pfalz“ ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands, von Nord nach Süd rund 60 Km lang und von West nach Ost 40 Km breit. Rund 80% der Fläche sind bewaldet. 1843 gaben Forstbeamte den „Waldungen auf dem bunten Sandsteingebirge der Pfalz“ den Namen „Pfälzer Wald“. Seit 1958 ist der Pfälzerwald als „Naturpark“ anerkannt. 1992 wurde er von der UNESCO als „Biosphärenreservat“ eingestuft und steht damit unter dem Schutz der Weltkulturorgani-sation für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur.

„Weinbiet-Loog“

(492 m ü. NN) Historischer Loog(Grenz)felsen (1670 erwähnt) und Grenzstein (1755); markiert Grenzverlauf eines früheren Teiles des Deidesheimer Waldes, in dem die Gemeinden Gimmeldingen und Haardt Nutzungsrechte besaßen. Auf der Oberseite der Felsplatte stilisiertes „G“ (für Gimmeldingen), das Deidesheimer „Tatzenkreuz“ und der Gimmeldinger „Rost“, das abgewandelte kurpfälzisch-wittelsbachische Rautenwappen. Das „G“ ähnelt einem „Biet“, dem steinernen Trog einer Weinkelter. Bei Grenzumgängen sollen Wein in das „Biet“ gegossen und die Buben mit dem Gesicht hinein gedrückt worden sein, damit der Grenzverlauf besser in Erinnerung bliebe. Das Weinbiet-Loog soll später dem ganzen Berg den Namen gegeben haben.

„Loosenbrunnen“

(455 m ü. NN) Gefasste Schichtquelle in den Schlossberg-Schichten des Unteren Buntsandsteins. Brunnenstube mit Auslauf, diente bis 1988 der Wasserversorgung des Weinbiethauses; zunächst Fuß- und Eseltransport, seit 1952 mit Pumpe. Quellbereich Naturdenkmal (seit 1955) und geschützter Biotop u. a. mit Schwarzerle, Hänge- und Moor-birke, Mehl- und Vogelbeere, Schneeball, Faulbaum, Pfeifengras, Seggen und Farnarten.

„Der Königsberg“

ist der Geschichtsträchtigste unter Neustadts Hausbergen. Außerdem ist er „wie kein anderer Berg im Pfälzerwald zerklüftet, von Höhlungen, Rissen, Spalten durch-zogen“, bemerkt 1905 die Zeitschrift „Der Pfälzerwald“. Die Volkssage schließlich weiß vom „Krummen Dallacker“, dessen Raubritterschloss hier gestanden haben soll und von unterir-dischen Gängen, die unter dem Speyerbachtal hindurch zur Wolfsburg führen.